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Marke von zehn Millionen Corona-Infektionen seit Pandemie-Beginn übertroffen

#Themen der Woche l 2022-03-26

Nachrichten

ⓒYONHAP News

Am vergangenen Dienstag hat die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Südkorea die Marke von zehn Millionen überschritten.


Die Behörde für Krankheitskontrolle und -prävention hatte erst am 6. Februar über eine Million Infektionen gemeldet. Seit der Bestätigung des ersten Corona-Falls am 20. Januar 2020 dauerte es bis dahin 748 Tage. Bis zu dem Zeitpunkt war in Südkorea die Zahl der Infektionen unter den führenden Ländern am langsamsten gestiegen.


Seitdem gab es aber einen explosiven Anstieg der Zahlen. Schon eineinhalb Monate später wurde die Marke von zehn Millionen übertroffen. In dieser kurzen Zeitspanne hatten sich neun Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Von Januar bis 22. März hatten sich etwa 9.306.000 Menschen infiziert. In diesen Zeitraum von drei Monaten fallen 94 Prozent aller Corona-Fälle in Südkorea.


Herkömmliche Maßnahmen für den Infektionsschutz wie das Verfolgen von Infektionsketten und die Isolierung von Kontaktpersonen bleiben in dieser Lage wirkungslos oder sind nicht mehr umsetzbar.


Ursache der starken Zunahme von Infektionsfällen ist die Omikron-Welle. Als ein weiterer Grund gelten die seit Ende letzten Jahres getroffenen Maßnahmen für die Rückkehr zum normalen Alltag und damit verbundene Lockerungen von Abstandsregeln.


Weil die Fallzahlen stark gestiegen sind, gibt es auch mehr schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle. Am 19. und 20. März wurden jeweils über 300 Todesfälle an einem Tag in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.


Mit dem Erreichen der Marke von zehn Millionen Infektionsfällen sind 20 Prozent der koreanischen Bevölkerung gegen das Coronavirus immun. In vielen Ländern, in denen das Virus grassierte, flachte die Infektionswelle ab, nachdem 20 Prozent der Bevölkerung immun geworden waren. Daher besteht die Erwartung, dass die Infektionswelle bald auslaufen wird. Den Seuchenschutzbehörden zufolge seien jedoch 20 Prozent kein unbedingt gültiger Maßstab. Um über eine eventuelle Trendwende urteilen zu können, müssten die Entwicklungen in den nächsten Tagen verfolgt werden.

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