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Indische Retter wollen mit den Händen weitergraben, um Arbeiter aus Tunnel zu befreien

#Asien Kompakt l 2023-11-28

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ Getty Images Bank
AFP News hat am 27. November Ortszeit berichtet, dass indische Retter sich darauf vorbereiten, mit bloßen Händen zu graben, um die seit Wochen in einem eingestürzten Tunnel eingeschlossenen Arbeiter zu befreien. Am 12. November ist der im Bau befindliche Straßentunnel unweit der indischen Kleinstadt Uttarkashi aufgrund eines Erdrutsches teilweise eingestürzt. 

Das Militär und die Helfer hatten versucht, die Männer mit Hilfe einer Bohrmaschine zu befreien. Die Maschine ging wiederholt kaputt, und die Rettung verzögerte sich. Der Plan war, ein Stahlrohr horizontal durch die Trümmer zu verlegen, durch das die Verschütteten herauskriechen können. Der Spezialbohrer traf jedoch nach einigen Metern auf Metallträger und Baufahrzeuge, die sich im Schutt befanden, und die große Bohrmaschine ging kaputt. 

Die technische Truppe konnte mit einer speziellen Hochtemperatur-Plasmaschneidermaschine die kaputte Ausrüstung zerlegen und aus dem Tunnel holen. Nun wollen die Militäringenieure eine sogenannte Rattenloch-Abbau-Technik einsetzen, bei der die verbleibenden neun Meter von Hand gegraben werden, um die Trümmer und Steine abzuräumen. Der Unfallort befindet sich an einem abgelegenen Bergort im Himalaya, wo die Temperaturen stark sinken. 

Die eingeschlossenen Tunnelarbeiter konnten bislang über ein kleines Rohr mit Sauerstoff, Nahrung und Medikamenten versorgt werden. Die Helfer konnten am 21. November über eine Kamera, die durch das Rohr an die Eingeschlossenen gelangte, Kontakt zu ihnen herstellen.

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