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Interessante Suchwörter der letzten Tage

#Suchwort Aktuell l 2023-11-23

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ Getty Images Bank
In den letzten Tagen weckte das Suchwort „Tonight Tongyoung“ das Interesse vieler Netzbürger. In letzter Zeit ist die Zahl der Touristen, die die Stadt Tongyoung an der Südküste besuchen, permanent gestiegen. Es heißt, dass die sogenannte „Tonight Tongyoung“-Strategie dazu einen Beitrag geleistet hat. Dieses Projekt wird von der Stadt seit vergangenem Jahr vorangetrieben, und der Anlass für den Start des Projektes war, dass die Stadt im vergangenen Jahr zur auf Nachttourismus spezialisierten Stadt Nummer 1 bestimmt wurde. 
Nach Daten der Big Data-Plattform des koreanischen Fremdenverkehrsamtes haben von November des vergangenen Jahres bis Oktober dieses Jahres über 16 Millionen Menschen die Stadt Tongyoung besucht. Verglichen mit demselben Vorjahreszeitraum ist die Besucherzahl um 1,2 Prozent gestiegen. Auch die Quote der Touristen, die dort übernachten, hat um 1,5 Prozent zugenommen. 76 Prozent haben eine Nacht, 15,7 Prozent zwei Nächte und 8,3 Prozent mehr als drei Nächte in der Stadt verbracht. 
Vor allem ist die Zahl der ausländischen Besucher stark gewachsen. Im selben Zeitraum besuchten über 155.600 Ausländer die Stadt. Diese Zahl entspricht gegenüber demselben Vorjahreszeitraum einer sechsfachen Steigerung. Die Stadt ist der Ansicht, dass das seit vergangenem Jahr vorangetriebene „Tonight Tongyoung“-Projekt Wirkung zeigt und zu greifbaren Ergebnissen führt. Es handelt sich dabei um ein Projekt zum Aufbau einer Nachttourismus-Infrastruktur. Bis Dezember 2025 sollen für das Projekt 2,4 Milliarden Won, etwa 1,86 Millionen US-Dollar, eingesetzt werden. 
Im Rahmen dieses Projektes wurden in diesem Jahr auf Nachttourismus spezialisierte Marken und Produkte entwickelt und verschiedene Veranstaltungen wie eine Fußgänger-Tour, ein Kerzenlicht-Konzert und das Nacht-Kulturfestival mit dem Namen „Night Fringe“ durchgeführt. Entwickelt wurde auch ein nächtliches Reiseprogramm für Ausländer. Auch durch die Produktion von touristischen Inhalten in Zusammenarbeit mit berühmten Influencern stieg das Interesse an den touristischen Attraktionen der Stadt Tongyoung. Dadurch konnte die Stadt auch um 34,7 Prozent häufiger in sozialen Netzwerken erwähnt werden. 

Das Interesse der Netzbürger wurde auch durch das Untersuchungsergebnis geweckt, dass ledige Menschen, die eine Freundin oder einen Freund haben, eher zur Minderheit gehören. Die Mehrheit hat entweder im Moment keine feste Beziehung oder nie eine solche gehabt. Angesichts dieses Ergebnisses sagen ledige ungebundene Menschen in ihren 20ern, 30ern und 40ern, dass sie nicht zu zögern brauchen, wenn sie sagen müssen, dass sie single sind, auch wenn viele in ihrer Umgebung eine feste Beziehung zu haben scheinen.  
Das Data-Beratungsunternehmen PMI Consulting hat kürzlich bei 3.000 Frauen und Männern in der Altersgruppe zwischen 20 und 69 Jahren eine Untersuchung über den Beziehungsstand der Ledigen durchgeführt. Danach sind 46,3 Prozent ungebunden. 35,4 Prozent sind in einer festen Beziehung. 18,3 Prozent haben nie eine feste Beziehung gehabt. Das heißt, dass zwei Drittel von 3.000 Befragten aktuell mit niemandem zusammen sind.   
Der Anteil der Menschen ohne Partner steigt mit steigendem Alter. Vier von zehn Befragten antworteten, dass sie drei- bis viermal eine mehr als drei Monate währende feste Beziehung gehabt haben, seit sie erwachsen sind. 26,1 Prozent haben ein- bis zweimal und 18,4 Prozent fünf- bis sechsmal eine feste Beziehung gehabt. 
Was ist dann der Grund dafür, dass man ungebunden bleibt? 33,6 Prozent, damit die meisten, sagen, dass es für sie angenehmer und bequemer sei, allein zu sein. 18 Prozent sind solo, weil sie keine Gelegenheit haben, jemanden kennenzulernen. 14,1 Prozent sind ohne Partner, weil sie niemanden gefunden haben, der zu ihnen passt. 12,7 Prozent sehen keine Notwendigkeit für eine feste Beziehung. 11,2 Prozent sind ohne Partner, weil sie finanziell dazu nicht in der Lage sind. 4,5 Prozent möchten sich auf ihre Karriere wie Arbeit und Studium konzentrieren und deshalb solo bleiben.

Heutzutage findet man in der Umgebung häufig Menschen, die gern und lieber allein reisen. Eine Big Data-Analyse hat ergeben, dass man mehr im Winter als im Sommer zu einer Singlereise neigt. Die in Seoul sitzende Online-Reiseagentur Tripbtoz hat die Check-in-Big Data im Sommer von Juni bis August und in den Wintermonaten November bis Januar analysiert. Danach stellte sich heraus, dass etwa 15 Prozent eher im Winter allein eine Übernachtungseinrichtung nutzen als im Sommer. 
Man könnte leicht denken, dass ein Großteil der Angestellten im Sommer in den Urlaub fährt. Nach der Analyse eines Unternehmens, das eine Human Resources-Software-Lösung anbietet, sei der Anteil der Angestellten, die von den ihnen zustehenden Jahresurlaubstagen Gebrauch machen, im Dezember am höchsten. Damit will man die noch verbleibenden Urlaubstage vor dem Jahreswechsel sinnvoll nutzen. 
Ein Jahr hat zwölf Monate, und der Anteil der Angestellten, die von ihren Urlaubstagen Gebrauch machen, beträgt im Monatsdurchschnitt 8,3 Prozent. Der Anteil der Angestellten, die im Dezember des vergangenen Jahres in den Urlaub gefahren sind, liegt aber bei 13,1 Prozent. Gewöhnlich fährt man im Sommer zusammen mit der Familie oder mit Freunden in den Urlaub. 
Anders als im Sommer kann man im Winter schwer langfristig einen Plan für einen gemeinsamen Urlaub mit anderen aufstellen, weil man noch schnell die ungenutzten Urlaubstage nehmen will. Daher schmiedet man zum Jahresende eher Reisepläne für sich selbst. Nach der Analyse von Tripbtoz ist das im Winter für Alleinreisende beliebteste Inlandsreiseziel die Stadt Jeju auf der gleichnamigen Ferieninsel, gefolgt vom Seouler Stadtbezirk Gangnam-gu. Das beliebteste Auslandsreiseziel für Singlereisen im Winter ist Japan, gefolgt von den USA, Spanien, England und Frankreich. 

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