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Internationales

Umfrage: Korea-Amerikaner nehmen sich immer weniger als Koreaner wahr

Write: 2024-02-16 13:33:32Update: 2024-02-16 15:32:58

Die Kinder der koreanischen Einwanderer im Ausland identifizieren sich immer weniger als Koreaner.

Sie fühlen sich immer weniger mit dem Heimatland ihrer Vorfahren verbunden, ergab eine Umfrage in den USA. 

Die Umfrage führte Professor Na Jong-min für öffentliche Verwaltung an der Seoul Nationaluniversität im Auftrag des südkoreanischen Generalkonsulats in New York durch. Befragt wurden 1.251 koreanische Amerikaner, die in fünf nordöstlichen Bundesstaaten der USA leben, darunter New York, New Jersey und Pennsylvania. 

Laut den am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Ergebnissen sagten 66 Prozent der befragten Migranten der ersten Generation, dass sie sich als Koreaner betrachteten. 32 Prozent antworteten, dass sie sowohl Amerikaner als auch Koreaner seien. 

Dagegen antworteten lediglich 37 Prozent der "1,5 Generation" und der späteren Generationen, dass sie Koreaner seien. 57 Prozent sehen sich sowohl als Amerikaner als auch als Koreaner. 

Auf die Frage, ob nachfolgende Generationen eine Identität als Koreaner schaffen müssten, antworteten über 70 oder 80 Prozent der Korea-Amerikaner in den Altersgruppen ab 40 Jahren, dass dies sehr erforderlich sei. Der Anteil fiel bei Menschen in ihren Dreißigern auf 58 Prozent und bei Menschen unter 30 auf 46 Prozent. 

Nach weiteren Angaben halten 76 Prozent der Einwanderer der ersten Generation es für sehr wichtig, dass Auslandskoreaner einen Beitrag für das Heimatland leisten. Bei den jüngeren Generationen ab der "1,5 Generation" lag der Anteil bei 57 Prozent.

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