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Innerkoreanisches

Nordkorea setzt Drohungen gegen Südkorea fort

Write: 2023-12-04 14:04:10Update: 2023-12-04 18:31:25

Photo : KBS News

Nordkorea hat heute mit einem Artikel von „Rodong Sinmun“, das Organ der herrschenden Arbeiterpartei, seine Drohungen gegen Südkorea fortgesetzt. 

In dem Artikel mit der Überschrift „Einem trostlosen Untergang kann nicht entgangen werden“ schrieb die Zeitung, dass sich die Situation auf der koreanischen Halbinsel weiter verschärfe. Die Ursache dafür seien militärische Provokationen des Südens. 

Die Zeitung machte zudem Südkorea für die Aufkündigung des innerkoreanischen Militärabkommens von 2018 durch Nordkorea am 23. November verantwortlich. Die Regierung Yoon Suk Yeol habe die Existenz der Vereinbarung selbst völlig geleugnet, hieß es.  

Die Zeitung warf Südkorea vor, mit Artillerieübungen und Provokationen mit Lautsprecherdurchsagen das Militärabkommen von 2018 verletzt zu haben, was zu extremen Spannungen geführt habe. 

Mit der Aufkündigung des Militärabkommens von 2018 drohe der minimale Mechanismus für die Verhinderung eines zufälligen militärischen Zusammenstoßes im Gebiet entlang der militärischen Demarkationslinie vollständig wegzufallen, hieß es weiter.

Nordkorea hatte zuvor am Sonntag in einem Beitrag eines Militär-Kommentators gedroht, dass ein physischer Konflikt und Krieg auf der koreanischen Halbinsel eine Frage der Zeit geworden sei. 

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass hinter den fortgesetzten Drohungen Nordkoreas Absicht steckt, einen Vorwand für weitere Provokationen nach dem jüngsten Start eines militärischen Spionagesatelliten zu schaffen. 

Das südkoreanische Vereinigungsministerium teilte unterdessen mit, dass das Militär nach Kenntnis des Ministeriums keine Lautsprecherdurchsagen für Propaganda-Zwecke vornehme. 

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