Die Regierung wird möglicherweise bereits am Mittwoch eine Untersuchung zu etwa 2.000 Kindern einleiten, deren Geburten zwar in Krankenhäusern verzeichnet, aber nicht amtlich registriert wurden.
Das Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt wolle die Untersuchung innerhalb eines Monats abschließen, sagte Gesundheitsminister Cho Kyu-hong am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Yonhap.
Der Rechnungshof BAI hatte bei seiner regelmäßigen Inspektion des Gesundheitsministeriums 2.236 nicht gemeldete Kinder festgestellt. Eine Stichprobenerhebung bei 23 Kindern, einem Prozent der betroffenen Kinder, ergab, dass mindestens drei Kinder gestorben waren. In einem Fall liegt der Verdacht vor, dass das Kind vernachlässigt wurde.
Von der Untersuchung sind 2.236 nicht gemeldete Kinder betroffen, die in den letzten acht Jahren seit 2015 in medizinischen Einrichtungen geboren wurden.