Südkoreas Regierung hat wegen der Regenzeit eine höhere Krisenalarmstufe ausgerufen.
Wegen des Monsunregens wurde die entsprechende Warnstufe von "Aufmerksamkeit" auf "Vorsicht" um eine Stufe erhöht.
Nach Angaben des Innenministeriums sei am Montag um 3 Uhr "Stufe 1" des Krisenreaktionssystems des zentralen Hauptquartiers für Katastrophen- und Sicherheitsmaßnahmen aktiviert worden.
Anlass waren Vorhersagen, nach denen es auch in den Provinzen Süd-Chungcheong und Jeolla am Montag stark regnen soll. Am Sonntag waren bereits Regenwarnungen für die Insel Jeju und die Regionen an der Südküste herausgegeben worden.
Das Hauptquartier rief die zuständigen Behörden dazu auf, dafür Sorge zu tragen, dass sich niemand in Gebieten aufhält, in denen die Gefahr einer Überflutung oder von Erdrutschen bestehe. Einwohner und Besucher sollten außerdem rasch aus Gefahr befreit werden.
Nach Angaben des Wetteramtes Korea Meteorological Administration werden bis Dienstag die meisten Regionen von heftigen Niederschlägen betroffen sein. Demnach sei mit 20 bis 40 Millimeter Regen pro Stunde, begleitet von Böen und Gewitter, zu rechnen.