Das Ministerium für Ozeane und Fischerei wird in den nächsten zwei Monaten 120.000 Tonnen Meersalz auf den Markt bringen.
Das gab das Ministerium bekannt.
Hintergrund ist die Meersalzknappheit in Südkorea aufgrund der gestiegenen Nachfrage im Vorfeld der geplanten Ableitung kontaminierten Wassers aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.
30.000 Tonnen davon werden unter anderem durch den Nonghyup Hanaro Mart, die Supermarktkette des Nationalen Verbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften, direkt an die Verbraucher geliefert.
Das Ministerium riet der Öffentlichkeit davon ab, mehr Meersalz als benötigt zu einem hohen Preis zu kaufen. 120.000 Tonnen überträfen das Volumen, das in einem Jahr von den Erzeugern verkauft werde, weit und reichten aus, um die Nachfrage zu decken, hieß es.