Die Regierung hat die Krisenwarnung wegen der Hitzewelle um einen Rang auf „Vorsicht“, die zweitniedrigste Stufe, erhöht.
Das gab das Ministerium für Inneres und Sicherheit am Mittwoch bekannt. Hintergrund ist, dass es dieses Jahr mehr Hitzepatienten als im vergangenen Jahr gibt.
Das entsprechende Warnsystem besteht aus vier Stufen. Die Stufe „Vorsicht“ wird beschlossen, wenn erwartet wird, dass in mindestens 18 Landesteilen an mindestens drei Tagen in Folge die gefühlte Höchsttemperatur am Tag bei 33 Grad oder höher liegen wird.
Laut Daten des Überwachungssystems für Notfallaufnahmen der Behörde für Krankheitskontrolle und -prävention wurden mit Stand 19. Juni 149 Hitzepatienten im laufenden Jahr gemeldet. Das sind 45 mehr als im Vorjahreszeitraum.