Photo : Getty Images Bank
Das Onlineportal Naver hat Hassausdrücke, die zum Schutz von Nutzern nicht in Beiträgen vorkommen dürfen, weiter präzisiert.
Wie Naver am Donnerstag mitteilte, habe das Unternehmen seine Politik zur Verwaltung von Beiträgen entsprechend überarbeitet. Die Änderung werde ab dem 12. Juni gültig sein.
Naver hatte bisher verbotene Ausdrücke als Inhalte definiert, die mittels beleidigender oder hasserfüllter Ausdrücke gegen eine bestimmte Gruppe eine erhebliche Demütigung oder einen Nachteil dieser Gruppe oder ihrer Mitglieder verursachen.
Als verboten gelten nach der Änderung Beiträge, die Hassausdrücke enthalten, die aufgrund von Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Region, Alter, Behinderung, Geschlecht und sexueller Orientierung bzw. Religion, Beruf und Krankheit die Diskriminierung einer bestimmten Gruppe oder ihrer Mitglieder rechtfertigen, fördern und verstärken oder Gewalt propagieren und dafür agitieren.
Die Überarbeitung erfolgte gemäß den Richtlinien zu Online-Hassausdrücken, die die Korea Internet Self-Governance Organization (KISO) im April ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt hatte. Naver ist Mitglied der KISO.