Der Abgeordnete Lee Sung-man ist am Freitag wegen des Vorwurfs der Verwicklung in einen Bestechungsskandal im Zusammenhang mit einem Parteitag der Minjoo-Partei Koreas 2021 zu einer Befragung bei der Staatsanwaltschaft erschienen.
Die Staatsanwaltschaft Seoul Zentral lud den Parteilosen unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz als Verdächtigen vor.
Die Staatsanwälte interessieren sich dafür, wie in dem Bestechungsskandal Geld beschafft wurde und auf welche Weise es an wen weitergegeben wurde.
Lee wird vorgeworfen, an dem Vorgang beteiligt gewesen zu sein, als im März 2021 im Vorfeld des Parteitags neun Millionen Won (knapp 6.800 Dollar) in bar über Kang Rae-gu, früheres Mitglied des Aufsichtsrats des öffentlichen Unternehmens Korea Water Resources Corporation, an Leiter regionaler Parteiverbände verteilt wurden. Ursprünglich soll der frühere Vizebürgermeister von Incheon, Cho Tack-sang, für die Wahl von Song Young-gil zum Parteichef insgesamt zehn Millionen Won beschafft haben.