Trotz der Aufhebung des Gesundheitsnotstands wegen Mpox durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) plant Südkoreas Seuchenkontrollbehörde nicht, die inländische Krisenstufe wegen der Infektionskrankheit anzupassen.
Das teilte ein Beamter der Behörde für Krankheitskontrolle und -prävention heute KBS telefonisch mit.
Die Zahl der Mpox-Fälle weltweit möge zurückgehen, die Situation hierzulande sei jedoch anders. Die Behörde habe derzeit nicht vor, sofort eine Sitzung zur Krisenbewertung abzuhalten und die Warnstufe wegen Mpox anzupassen, hieß es.
Angesichts der steigenden Zahl der vermutlich lokal übertragenen Mpox-Fälle seit Anfang April hatte die Regierung am 13. April die Krisenwarnung wegen Mpox von der niedrigsten Stufe um eine Stufe erhöht.
Die Zahl der bestätigten Mpox-Fälle in Südkorea stieg mit Stand 0 Uhr am Freitag um zwei auf 70.
Die WHO hob am Donnerstag den internationalen Gesundheitsnotstand wegen Mpox zehn Monate nach dessen Verhängung auf.