Südkorea hat am Mittwoch den ersten Fall der Maul- und Klauenseuche seit vier Jahren gemeldet.
Das Agrarministerium teilte am Donnerstag mit, dass Verdachtsfälle auf zwei Kuhhöfen in Cheongju in der Provinz Nord-Chungcheong gemeldet worden seien. Tests hätten positive Ergebnisse bei Klauentieren gebracht, darunter Schweine und Ziegen.
Damit wurden erstmals seit Januar 2019 Fälle der Maul- und Klauenseuche auf südkoreanischen Höfen gemeldet.
Nach Angaben des Ministeriums würden als Vorsichtsmaßnahme rund 360 Kühe auf den beiden Höfen gekeult, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern.
Darüber hinaus wurde gegen die Höfe ein für 49 Stunden gültiges Transportverbot verhängt. Damit dürfen weder Tiere noch Personen und Fahrzeuge ihren Standort verlassen.
Darüber hinaus wurde eine intensive Kampagne in sieben Städten und Landkreisen nahe Cheongju gestartet, damit Viehhöfe und Zufahrtsstraßen desinfiziert werden.