Die Zahl der Grippepatienten in Südkorea ist in letzter Zeit weiter gestiegen.
Nach Angaben der Behörde für Krankheitskontrolle und -prävention (KDCA) zeigten 18,5 pro 1.000 ambulante Patienten im Zeitraum vom 9. bis 15. April Symptome einer Grippeerkrankung.
Die Zahl entspricht fast dem Vierfachen des Grenzwerts für das Vorliegen einer saisonalen Grippewelle von 4,9 Fällen. Verglichen mit dem Stand vier Wochen zuvor stieg die Zahl um 58,1 Prozent.
Die KDCA vermutete als Grund, dass parallel zur Aufhebung der Maskenpflicht in Innenräumen das neue Semester an den Schulen begann und Aktivitäten im Frühling zunahmen. Zudem hätten große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht anscheinend eine Rolle gespielt.