Der südkoreanische Pianist Lee Hyuk hat beim internationalen Long-Thibaud Wettbewerb in Frankreich zusammen mit dem Japaner Kamei Masaya den ersten Platz belegt.
In der Finalrunde im Chatelet Theater in Paris am Sonntag spielte Lee das Klavierkonzert Nr. 2 von Prokofiev. Der 22-Jährige erhält ein Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro.
Der Japaner, der ebenfalls den ersten Preis gewann, spielte das Klavierkonzert Nr. 5 von Saint-Saëns.
Es ist das erste Mal seit 2001, dass ein Südkoreaner bei dem im Jahr 1943 gegründeten Wettbewerb in Frankreich siegen konnte. Letzter südkoreanischer Preisträger war Lim Dong-hyek im Jahr 2001.