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Der Sanktionsausschuss zu Nordkorea des UN-Sicherheitsrats hat einer südkoreanischen privaten Organisation gestattet, Materialien und Ausrüstung für den Bau eines Krankenhauses in Pjöngjang nach Nordkorea zu liefern.
Das Komitee genehmigte jüngst einen am 18. Oktober gestellten Ausnahmeantrag der Organisation Yoido Full Gospel Missions Foundation (YGMF).
In einem vom 28. Oktober datierten Brief, der auf seiner Webseite veröffentlicht wurde, teilte der Sanktionsausschuss mit, dass er eine Sanktionsausnahme für humanitäre Hilfsaktivitäten der YGMF in Nordkorea, darunter ein Projekt zur Behandlung schwerer Krankheiten gefährdeter Gruppen durch das Pyeongyang Cardiac Hospital, genehmige.
Die Ausnahme gelte für ein Jahr. Die Organisation dürfe bis 28. Oktober nächsten Jahres Güter nach Nordkorea liefern, hieß es.
Den Bau des Pyeongyang Cardiac Hospital hatte der verstorbene Gründer der Yoido Full Gospel Church, Cho Yong-gi, 2007 mit der nordkoreanischen Organisation Korean Christian Federation vereinbart. Die Bauarbeiten an dem Krankenhaus mit 280 Betten waren laut dem US-Auslandssender Voice of America Ende 2007 aufgenommen worden. Nach dem Untergang der südkoreanischen Korvette Cheonan 2010, für den Nordkorea verantwortlich gemacht wurde, wurden die Bauarbeiten jedoch ausgesetzt.