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Die regionale umfassende Wirtschaftspartnerschaft (RCEP), ein regionales Freihandelsabkommen zwischen den zehn ASEAN-Mitgliedstaaten und fünf weiteren Staaten, tritt am 1. Januar nächsten Jahres in zehn Staaten in Kraft.
Dazu zählten China und Japan, gab das japanische Außenministerium am Mittwoch bekannt. Die fünf weiteren Unterzeichnerstaaten, darunter Südkorea, sind davon ausgeschlossen.
Den Ministeriumsangaben zufolge hinterlegten Australien und Neuseeland am Dienstag ihre Ratifikationsurkunden. Damit wurde die für das Inkrafttreten erforderliche Mindestanzahl der Länder, die das Abkommen ratifizierten, übertroffen.
Wenn mindestens sechs der zehn ASEAN-Mitglieder und drei weitere Unterzeichnerstaaten ihre Ratifizierungsurkunden beim ASEAN-Generalsekretär hinterlegt haben, soll das Abkommen 60 Tage später in den betreffenden Staaten in Kraft treten.
Noch vor Australien und Neuseeland hatten sechs ASEAN-Mitglieder – Brunei, Kambodscha, Laos, Singapur, Thailand und Vietnam – sowie China und Japan ihre Ratifikationsurkunden hinterlegt.
Die nötigen Dokumente der fünf weiteren Unterzeichnerstaaten, Südkorea, Indonesien, Malaysia, Myanmar und die Philippinen, fehlen noch.
Die südkoreanische Regierung reichte am 1. Oktober bei der Nationalversammlung ihren Zustimmungsantrag für die RCEP-Ratifizierung ein.
Die RCEP ist zwar in Hinsicht auf Zollkürzungen eher ein lockeres Freihandelsabkommen, stellt jedoch ein bedeutendes FHA dar, weil daran der südostasiatische Staatenbund ASEAN mit seinem großen Entwicklungspotenzial beteiligt ist.