Südkorea und Ungarn wollen eine strategische Partnerschaft eingehen.
Auf die Aufwertung der bilateralen Beziehungen habe er sich mit dem ungarischen Präsidenten Janos Ader geeinigt, sagte Präsident Moon Jae-in am Mittwoch auf der gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an das Gespräch in Budapest.
Sie hätten gemeinsam festgestellt, dass der Handel zwischen Südkorea und Ungarn letztes Jahr trotz der Corona-Pandemie auf ein Rekordhoch gestiegen sei.
Beide Länder wollten gemäß der Einigung der beiden Präsidenten die wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen und für eine Handelserweiterung in vielversprechenden Industriebereichen kooperieren. Hierzu zählten unter anderem Elektroautos und E-Batterien.
Wie Moon weiter erläuterte, solle auch in Wissenschaft und Technologie, im Gesundheitssektor und bei der Bekämpfung des Klimawandels enger zusammengearbeitet werden.
Mit Ader habe er außerdem einen Meinungsaustausch über das Ziel, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen, gehabt und auch auf diesem Gebiet eine enge Zusammenarbeit vereinbart.
Ungarns Staatsoberhaupt habe darüber hinaus Unterstützung für Seouls Bemühungen zum Ausdruck gebracht, eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und regionalen Frieden durch Dialog und Kooperation zu erreichen.