Präsident Moon Jae-in ist am Dienstag zu Gesprächen in Budapest eingetroffen.
Dort sind Gespräche mit den Spitzen von Ungarn, Polen, Tschechische Republik und Slowakei geplant.
Gleich nach der Ankunft besuchte Moon ein Denkmal für 25 Landsleute, die 2019 bei einem Schiffsunglück auf der Donau starben.
Das Denkmal war dieses Jahr nahe dem Unglücksort enthüllt worden. Die Touristen waren am 29. Mai 2019 auf einem Rundfahrtschiff unterwegs, das nach dem Zusammenstoß mit einem Kreuzfahrtschiff sank.
Am Mittwoch wird Moon den ungarischen Präsidenten Janos Ader und Ministerpräsident Viktor Orban zu Gesprächen treffen.
Auch Treffen mit Wirtschaftsvertretern aus Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei sind geplant. Die vier Staaten werden zusammen auch Visegrád-Gruppe genannt.
Ein Treffen zwischen Moon und den Regierungschef der Visegrád-Staaten ist für Donnerstag in Budapest vorgesehen. Es wird der zweite Gipfel zwischen Südkorea und der Visegrád-Gruppe sein.
Die vier mitteleuropäischen Staaten sind der zweitgrößte Markt auf dem Kontinent. Moons Besuch soll südkoreanischen Unternehmen, insbesondere Herstellern von Elektroautos und E-Auto-Batterien, bei der Erschließung dieses Marktes helfen.
Ungarn ist die letzte Station der Europa-Reise des südkoreanischen Präsidenten. Zuvor war er beim G20-Gipfel in Rom und Klimagipfel in Glasgow.