Die Außenminister Südkoreas und Großbritanniens haben über den Klimawandel und Fragen der koreanischen Halbinsel diskutiert.
Laut dem Außenministerium in Seoul kam Außenminister Chung Eui-yong am Montag (Ortszeit) in Glasgow mit der neuen britischen Außenministerin Liz Truss zu einem bilateralen Gespräch zusammen. Das Treffen kam anlässlich der UN-Klimakonferenz COP26 zustande.
Das Ressort teilte mit, beide Seiten hätten zur Kenntnis genommen, dass die Gipfeldiplomatie zwischen Südkorea und Großbritannien rege sei. Allein dieses Jahr hätten anlässlich des G7-Gipfels und der UN-Generalversammlung zweimal bilaterale Gipfeltreffen stattgefunden. Sie hätten vereinbart, ihre Kooperation in Bereichen wie Staats- und Wirtschaftsangelegenheiten zu stärken.
Truss habe hoch bewertet, dass Südkorea bei COP26 sein erhöhtes Treibhausgasreduktionsziel bis 2030 präsentiert hatte. Sie habe die Hoffnung auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Südkorea in globalen Fragen, einschließlich des Umgangs mit dem Klimawandel und der Corona-Pandemie, geäußert, hieß es.
Chung erläuterte die jüngste Situation auf der koreanischen Halbinsel und die Nordkorea-Politik Südkoreas, einschließlich des Friedensprozesses auf der Halbinsel. Er bat um ständiges Interesse und Unterstützung Großbritanniens als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats.
Laut dem Außenministerium sprach Truss ihre Unterstützung für die Bemühungen der südkoreanischen Regierung um die Friedensschaffung auf der koreanischen Halbinsel aus.