Präsident Moon Jae-in hat offiziell erklärt, dass Südkorea seine CO2-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 2018 reduzieren wird.
Das Ziel verkündete er am Montag im schottischen Glasgow bei der Klimakonferenz COP26.
Das Klimaziel, das um 14 Prozent gegenüber dem früheren Zielwert erhöht worden sei, sei eine Herausforderung. Denn es erfordere eine drastische Senkung in einer sehr kurzen Zeitspanne.
Auch wies Moon darauf hin, dass Südkorea sein Ziel der Klimaneutralität bis 2050 bereits in nationale Gesetze gegossen habe.
Zudem wolle sich Südkorea dem Globalen Methan-Versprechen anschließen, nach dem der Methan-Ausstoß bis 2030 um 30 Prozent sinken soll.
Südkorea wolle als Reaktion auf den Klimawandel außerdem eine führende Rolle bei der Wiederaufforstung spielen und in der Forstwirtschaft mit Nordkorea kooperieren.
Schließlich versprach Südkoreas Staatsoberhaupt in seiner Rede, dass das Land bis 2050 aus der Kohle aussteigen werde.