Das südkoreanische Büro der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Südkoreas Klimaziel als unzureichend kritisiert.
In einem offenen Brief an Präsident Moon Jae-in bittet die Organisation um ein strengeres Klimaziel.
Der von Südkorea genannte Zielwert sei frustrierend. Südkorea würde wiederholt unzureichende Ziele formulieren, obwohl Klimaneutralität angestrebt werde.
Schwache Klimaziele seien ein klarer Verstoß gegen Menschenrechte. Südkorea müsse die CO2-Emissionen daher mindestens um 50 Prozent gegenüber dem Jahr 2018 senken.
Aktuell strebt Südkorea eine Senkung um 40 Prozent an. Präsident Moon will das neue Reduktionsziel diese Woche offiziell bei der Klimakonferenz in Glasgow vorstellen.