Präsident Moon Jae-in hat mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron über Wege für eine engere substanzielle bilaterale Zusammenarbeit beraten.
Insbesondere für das Ziel, Klimaneutralität zu erreichen, solle laut Moons Vorschlag kooperiert werden.
Das Gespräch kam am Samstag am Rande des G20-Gipfeltreffens in Rom zustande. Macron habe Südkoreas noch ehrgeizigeres Ziel begrüßt, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent verglichen mit dem Niveau von 2018 zu senken.
Südkorea hatte Anfang Oktober angekündigt, noch mehr CO2 einsparen zu wollen als zunächst geplant.
Moon lobte Frankreichs Klimaziele und schlug vor, für das Erreichen der Ziele enger zu kooperieren.
Auch vertraten sie die gemeinsame Einschätzung, dass es zwischen Frankreichs Strategie für den Indopazifik und der Neuen Südpolitik Südkorea viele Gemeinsamkeiten gebe. Denn beide Strategien gründeten auf Offenheit und Inklusivität.
Moon informierte seinen Amtskollegen über die aktuelle Situation auf der koreanischen Halbinsel und betonte, dass bald wieder Gespräche zwischen beiden Koreas sowie Nordkorea und den USA stattfinden müssten.
Frankreich sei bereit, seine Rolle zu spielen und jederzeit einen Beitrag zu leisten, um bei der Wiederaufnahme von Gesprächen mit Nordkorea zu helfen.