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Internationales

Medien: Nordkorea versucht mittels personenbezogener Daten von UN-Beamten zu spionieren

Write: 2021-10-29 14:25:17Update: 2021-10-29 16:17:58

Nordkorea versucht aufgrund seiner weiter verbesserten Hacking-Technologie, personenbezogene Informationen von Mitarbeitern der Vereinten Nationen und weiterer wichtiger Institutionen zu nutzen und zu spionieren. 

Das berichtete das US-Magazin „Foreign Policy“ am Donnerstag unter Berufung auf Aaron Arnold, einen Amerikaner, der bis Anfang dieses Jahres für die Vereinten Nationen Sanktionsverstöße in Nordkorea untersucht hatte. Er sei während der Amtszeit äußerst ausgeklügelten Hackingversuchen Nordkoreas ausgesetzt gewesen. 

Nicht nur Sanktionsexperten wie Arnold, sondern auch weitere UN-Beamte und Diplomaten seien zur Zielscheibe ständiger Hackingversuche des nordkoreanischen Generalbüros für Aufklärung geworden. 

Arnold sagte, die Angriffe seien vielfältig und reichten von einfachen bis ausgeklügelten. Alle Zuständigen müssten jede Woche, jeden Monat auf eventuelle Hackingangriffe achten.

Wie verlautete, seien sie mindestens drei- bis viermal im Monat mit Hackingversuchen durch E-Mails, die als solche von chinesischen Diplomaten, Journalisten oder Kollegen getarnt sind, sowie Botschaften über soziale Netzwerke wie Facebook und LinkedIn konfrontiert.

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