Der Erste Ausschuss der UN-Generalversammlung hat drei Resolutionen verabschiedet, mit denen Nordkorea zum Verzicht auf seine Atomwaffen und sein Nuklearprogramm aufgefordert wird.
Der für Abrüstung und internationale Sicherheit zuständige Ausschuss teilte mit, dass er am Mittwoch (Ortszeit) eine Resolution zum Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBT) angenommen habe. Auch eine Resolution für eine atomwaffenfreie Welt und eine über gemeinsames Handeln und zukunftsorientierten Dialog für eine atomwaffenfreie Welt seien angenommen worden.
In der Resolution zum CTBT wird die Verurteilung aller sechs Nuklearversuche Nordkoreas bekräftigt. Zugleich wird die Unterstützung für eine vollständige, überprüfbare und unwiderrufliche Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel mit friedlichen Mitteln ausgesprochen.
In der Resolution für eine atomwaffenfreie Welt wird Nordkorea aufgefordert, seine Zusage über den Verzicht auf alle Atomwaffen und das Nuklearprogramm zu erfüllen und zügig zum Atomwaffensperrvertrag (NPT) zurückzukehren. Auch wird verlangt, sich an die Abkommen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu halten.
Der nordkoreanische Vertreter bei der Sitzung kritisierte die Resolutionen. Versuche, den USA blind zu folgen oder eine Doppelmoral gegenüber Nordkorea anzuwenden, würden lediglich die Spannungen eskalieren lassen. Die Resolutionen seien völlig parteiisch und politisch motiviert, daher spreche man sich dagegen aus, sagte er.