Außenminister Chung Eui-yong und sein iranischer Amtskollege Hossein Amirabdollahian haben am Donnerstag in einem Telefongespräch über die in Südkorea eingefrorenen iranischen Gelder diskutiert.
Das teilte das Außenministerium in Seoul mit.
Amirabdollahian bat darum, dass Südkorea seine Anstrengungen für die Lösung der Frage verdoppeln werde.
Chung betonte, dass sich Südkorea nach besten Kräften bemüht habe und auch künftig entsprechende Anstrengungen fortsetzen werde. Dabei wies er auf die Zahlung von UN-Beiträgen des Iran mit eingefrorenen Finanzmitteln und deren Verwendung für den humanitären Handel hin.
Amirabdollahian sagte, dass Iran inmitten der Corona-Pandemie infolge der Versorgungsschwierigkeiten bei Impfstoffen und Medikamenten eine ernsthafte humanitäre Krise erleide. Chung versprach, aktiv nach Kooperations- und Unterstützungsmöglichkeiten zu suchen.
Chung äußerte auch Unterstützung für die Verhandlungen über die Wiederherstellung des Atomabkommens mit Iran (JCPOA). Südkorea wolle in enger Konsultation mit den beteiligten Ländern bleiben und seine Bemühungen um eine indirekte Unterstützung fortsetzen, hieß es.