Südkorea und China werden sich laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) an der Sicherheitsüberprüfung der geplanten Ableitung des kontaminierten Kühlwassers aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ins Meer beteiligen.
Ihre Behörde wolle bei der Überprüfung mit Experten aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten, sagte die stellvertretende Generaldirektorin der IAEA, Lydie Evrard, bei einer Online-Pressekonferenz in Tokio am Donnerstag. Sie besichtigte das Gelände der Atomruine Fukushima Daiichi und traf sich mit japanischen Regierungsvertretern.
Benachbarte Länder wie Südkorea würden zu den elf Ländern gehören, aus denen Mitglieder eines internationalen Expertenteams stammen würden, sagte Evrad.
Sie ließ offen, ob die IAEA von Japan eine Aussetzung fordern will, falls das Ablassen des radioaktiven Wassers ins Meer als gefährlich eingeschätzt wird.
Die IAEA werde im Einklang mit internationalen Standards die entsprechenden Pläne der japanischen Regierung überprüfen. Das Verfahren könne mehrere Monate bis Jahre dauern, hieß es.