Das Außenministerium wird gemeinsam mit dem UN-Institut für Abrüstungsforschung (UNIDIR) Kooperationsprojekte durchführen, um das Engagement junger Menschen auf dem Gebiet der Abrüstung und Nichtverbreitung zu verstärken.
Das teilte das Ministerium am Mittwoch mit.
Beide Seiten vereinbarten, vier Projekte durchzuführen. Dazu zählen ein Aufsatzwettbewerb zu den Themen Abrüstung und Sicherheit, ein Praktikum zur Verstärkung der Fähigkeiten zur Abrüstungsforschung, eine Modellkonferenz des Ersten Ausschusses der Vereinten Nationen sowie ein Online-Orientierungskurs über die Abrüstung.
UNIDIR-Leiter Robin Geiß äußerte die Erwartung, dass ein größeres Engagement junger Menschen im Bereich der Abrüstung und Nichtverbreitung zu einer weiteren Verstärkung der Vielfalt und Nachhaltigkeit von Diskussionen beitragen werde.
Südkorea ist der sogenannte Verfechter (Champion) des Engagements junger Menschen in der Abrüstungsagenda des UN-Generalsekretärs. Das Land hat vor, bei der 76. UN-Generalversammlung in diesem Jahr eine zweite Resolution zu jungen Menschen und Abrüstung/Nichtverbreitung einzureichen.