Die südkoreanische Regierung hat humanitäre Hilfe für die Bürger Myanmars beschlossen.
Das Außenministerium teilte am Dienstag mit, dass die Regierung humanitäre Hilfe im Wert von drei Millionen Dollar beschlossen habe, um den Myanmaren beim Vorgehen gegen Covid-19 zu helfen.
Das Ministerium will die Hilfe über internationale Organisationen leisten, um einen eventuellen Missbrauch der Hilfsgelder durch das Militär in Myanmar zu verhindern.
Die Regierung hatte im März beschlossen, für die Mitwirkung an den internationalen Sanktionen gegen das myanmarische Militär den Export von Gütern für militärische Zwecke nach Myanmar zu stoppen und Projekte für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit neu zu überprüfen. Humanitäre Projekte würden jedoch fortgesetzt, hatte es damals geheißen.