Die Friedensstatue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg in Berlin darf für ein weiteres Jahr am aktuellen Standort stehen bleiben.
Das Bezirksamt Mitte teilte in einem Schreiben am Donnerstag (Ortszeit) an den Korea Verband mit, dass die Sondergenehmigung für den Erhalt der Friedensstatue in der Birkenstraße in Moabit um ein Jahr bis zum 28. September 2022 verlängert worden sei. Das sei auf Empfehlung der Kommission Kunst im Stadtraum des Bezirks erfolgt.
Das Bezirksamt hatte im Juli des vergangenen Jahres die Aufstellung der Friedensstatue am aktuellen Standort genehmigt. Der Korea Verband hatte am 25. September die Statue installiert.
Vor der Statue fanden in den vergangenen zwölf Monaten Versammlungen und Kundgebungen zu verschiedenen Themen statt, darunter solche zur Verurteilung von rechtsextremen Anschlägen in Deutschland. Auch gab es eine Kundgebung zum Mittwochsprotest in Seoul für die Lösung der sogenannten Trostfrauenfrage, der zum 1.500sten Mal stattfand.
Der Korea Verband führte auch gemeinsam mit Jugend- und Behindertenorganisationen in der Umgebung der Friedensstatue ein Programm zur Förderung von Frieden und Menschenrechten für Jugendliche durch.