In Japan sind die ersten Fälle der neuen Corona-Variante „Mu“ bestätigt worden.
Das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales habe mitgeteilt, dass bei zwei an den Quarantänestationen an Flughäfen positiv auf das Coronavirus getesteten Reisenden eine Infektion mit der Mu-Variante bestätigt worden sei, berichtete der Sender NHK.
Es handelt sich um eine Frau in ihren Vierzigern, die im Juni aus den Vereinigten Arabischen Emiraten am Flughafen Narita ankam. Eine andere Person ist eine Frau in ihren Fünfzigern, die im Juli aus Großbritannien auf dem Flughafen Haneda landete.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benannte in ihrem Wochenbericht zu Covid-19 am Dienstag eine neue Variante, die im Januar zuerst in Kolumbien identifiziert worden war, als Mu-Variante und stufte sie als „Variante von Interesse“ ein.
Die WHO stuft Coronavirus-Varianten, für die hinsichtlich der Verbreitungsfähigkeit, Symptome und Wirkung der Impfung besondere Aufmerksamkeit verlangt wird, als „besorgniserregende Variante“ und „Variante von Interesse“ ein. Derzeit gibt es vier besorgniserregende Varianten, darunter die Varianten Alpha und Delta, und fünf Varianten von Interesse.
Die Variante Mu wurde bisher in 39 Ländern, insbesondere in Südamerika und Europa, gemeldet.