Das US-Außenministerium hat die Kritik an den Sanktionen gegen Nordkorea als irreführende Taktik zur Verschleierung der bösartigen Taten des Landes definiert.
Das berichtete der US-Auslandssender Voice of America am Donnerstag.
Laut dem Bericht sagte ein Mitarbeiter des Sprecherbüros des Ministeriums, dass einige in der internationalen Gemeinschaft Sanktionen für die humanitäre Lage in Nordkorea verantwortlich machten. Dies sei lediglich eine irreführende Taktik, um die Aufmerksamkeit von bösartigen Aktivitäten Nordkoreas und der Verantwortung für das Leiden seiner Bevölkerung wegzulenken.
Man bemühe sich, um auf eine Weise zu handeln, die dem nordkoreanischen Volk keinen Schaden zufüge. Man unterstütze weiterhin internationale Bemühungen, die auf die Bereitstellung einer entscheidenden humanitären Hilfe abzielten, in der Hoffnung, dass Nordkorea diese akzeptieren werde, hieß es weiter.
Die Äußerung erfolgte, indem die Behauptung Chinas, Russlands sowie einiger Hilfsorganisationen zurückgewiesen wurde, dass die Sanktionen zur Ernährungs- und Gesundheitskrise in Nordkorea geführt hätten.
Damit wurde die bisherige Position der USA bekräftigt, dass die Strafmaßnahmen der humanitären Hilfe für die Bewohner Nordkoreas nicht im Wege stünden.
Der südkoreanische Vereinigungsminister Lee In-young hatte am Dienstag gesagt, es sei die Mehrheitsmeinung in der internationalen Gemeinschaft, dass auch unter den Sanktionen nach Möglichkeiten gesucht werden müsse, um humanitäre Schwierigkeiten der Nordkoreaner baldmöglichst zu beheben. Es sei manchmal erforderlich, auf der Grundlage einer kühneren und flexibleren Haltung in der Frage der Sanktionen nach Wegen zu einer umfassenden humanitären Kooperation zu suchen.