Das südkoreanische Präsidialamt will mit der Regierung der Nationalen Einheit (NUG), eine von den Gegnern des Militärputschs in Myanmar gegründete eigene Regierung, kontinuierlich kommunizieren.
Diese Absicht teilte das Präsidialamt in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine Petition mit, in der verlangt wurde, die NUG anzuerkennen und offizielle diplomatische Beziehungen mit ihr aufzunehmen.
Die südkoreanische Regierung habe nach dem Putsch in Myanmar von Anfang an mehrmals die Position bekundet, den sehnlichen Wunsch der Myanmaren nach der Demokratie zu unterstützen. Sie habe kontinuierlich gefordert, die Anwendung von Gewalt gegen die Bürger zu stoppen und die Inhaftierten, einschließlich der Staatsberaterin Aung San Suu Kyi, sofort freizulassen, hieß es.
Die Regierung werde auch künftig Beiträge leisten, damit eine Lösung gefunden werde, die dem Wunsch der Myanmaren entspreche. In dessen Zuge werde sie mit wichtigen beteiligten Parteien, einschließlich der Regierung der Nationalen Einheit, kontinuierlich kommunizieren, teilte die Regierung weiter mit.
Die NUG unternimmt seit ihrer Gründung im April diplomatische Bemühungen, um in der internationalen Gemeinschaft als offizielle Regierung anerkannt zu werden.