Südkorea erwägt, den im Land lebenden Afghanen ein Bleiberecht zu gewähren.
Für sie werde ein temporärer Status erwogen, teilte Justizminister Park Beom-kye heute mit.
Am Regierungskomplex in Gwacheon sagte er vor Reportern weiter, dass mit den Afghanen genauso verfahren werde wie mit den Myanmaren in Südkorea.
Im März hatte Südkorea allen Myanmaren im Land, deren Visum ablief oder abgelaufen war, einen temporären Aufenthaltsstatus verliehen. Damit müssen sie nicht in ihr Land zurückkehren, das nach einem Militärputsch in einer schweren politischen Krise steckt. Sie dürfen so lange in Südkorea bleiben, bis eine sichere Rückkehr nach Myanmar möglich ist.
Nach Angaben der Regierung leben zurzeit 400 Afghanen in Südkorea.