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Internationales

Japan protestiert gegen Dokdo-Besuch eines südkoreanischen Abgeordneten

Write: 2021-08-19 09:30:13Update: 2021-08-19 09:48:48

Japan protestiert gegen Dokdo-Besuch eines südkoreanischen Abgeordneten

Photo : YONHAP News

Die japanische Regierung hat bei Südkorea gegen den jüngsten Besuch eines koreanischen Abgeordneten auf Dokdo protestiert.

Das japanische Außenministerium teilte am Dienstag in einer Pressemitteilung mit, dass ein südkoreanischer Abgeordneter trotz des vorherigen Protests Japans und der Forderung nach dem Verzicht auf Dokdo gelandet sei. Man habe bei Südkorea dagegen protestiert. 

Die Äußerung bezieht sich auf eine Reise des Parlamentariers Hong Suk-joon der führenden Oppositionspartei Macht des Volks am Sonntag, dem Unabhängigkeitstag. 

Takehiro Funakoshi, Generaldirektor für Asien und Ozeanien, äußerte gegenüber Kim Yong-gil, Gesandter an der südkoreanischen Botschaft in Tokio, Bedauern und forderte die Verhinderung der Wiederholung ähnlicher Fälle. In Seoul übermittelte Naoki Kumagai, stellvertretender Missionschef der japanischen Botschaft, Lee Sang-ryeol, Generaldirektor für Asien- und Pazifikangelegenheiten im Außenministerium, eine ähnliche Botschaft. 

Das japanische Außenministerium wiederholte dabei den Gebietsanspruch auf Dokdo. Der Besuch könne keinesfalls akzeptiert werden, weil die Inseln historisch und völkerrechtlich eindeutig Japans Territorium seien. 

Wie verlautete, habe Funakoshi in einem Telefonat am Dienstag Kim diese Position Japans übermittelt. Kim habe die Forderung zurückgewiesen und betont, dass Dokdo historisch, geografisch und völkerrechtlich eindeutig Südkoreas Gebiet sei. 

Auch der japanische Chefkabinettssekretär Katsunobu Kato teilte auf einer Pressekonferenz am Mittwoch mit, dass Tokio wegen des Dokdo-Besuchs bei Seoul protestiert habe. Laut der Nachrichtenagentur Kyodo sagte er, dass der Besuch äußerst bedauerlich sei.

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