Südkorea hat der Mongolei Corona-Antigen-Schnelltestkits im Wert von 300.000 Dollar zur Verfügung gestellt.
Das gab die Regierung am Dienstag bekannt.
Die Bereitstellung der Diagnosekits erfolgte im Rahmen eines Pilotprojekts zur Einrichtung einer gemeinsamen Reserve an medizinischen Gütern und Gütern zur Seucheneindämmung in der Region. Angestrebt wird dies von der nordostasiatischen Kooperationsinitiative für Seuchenkontrolle und öffentliche Gesundheit.
Bei dem Reserveprogramm geht es darum, dass die beteiligten Länder eine bestimmte Menge an medizinischen Gütern und solchen zur Seuchenkontrolle im Voraus zusagen und teilen. Sollte ein Land bestimmte Güter benötigen, stellt ein anderes Land, das diese Waren versprochen hat, diese nach bilateralen Diskussionen bereit.
Die nordostasiatische Kooperationsinitiative für Seuchenkontrolle und öffentliche Gesundheit besteht aus Beamten in den Bereichen Auswärtiges und Gesundheit sowie zivilen Experten in Südkorea, China, Japan, Russland, der Mongolei und den USA. Die Organisation wurde auf Initiative der südkoreanischen Regierung Ende Dezember letzten Jahres ins Leben gerufen.