Präsident Moon Jae-in und sein kasachischer Amtskollege Qassym-Schomart Toqajew haben vereinbart, die strategische Partnerschaft zwischen Südkorea und Kasachstan auszubauen.
Darauf einigten sich beide Präsidenten bei ihrem Gipfelgespräch am Dienstag in Seoul. Der kasachische Präsident war am Montag zu einem Staatsbesuch in Südkorea eingetroffen.
Moon und Toqajew verständigten sich darauf, auf der Grundlage der bisherigen Errungenschaften im Rahmen der Kooperation die Zusammenarbeit hinsichtlich der vierten industriellen Revolution und in neuen Industrien wie Gesundheit und Medizin sowie Weltraum zu erweitern. Vereinbart wurde auch, dass beide Länder Erfahrung und Wissen im Kampf gegen Covid-19 teilen und bei der Reaktion auf Infektionskrankheiten eng kooperieren.
Beide Staatschefs diskutierten auch darüber, anlässlich des 30. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen beider Staaten im kommenden Jahr verschiedene Veranstaltungen abzuhalten, um einen regen Personen- und Kulturaustausch zu ermöglichen.
Moon bedankte sich für die Rückführung der sterblichen Überreste des Unabhängigkeitskämpfers General Hong Beom-do aus Kasachstan, die mit dem Südkorea-Besuch von Toqajew zustande kam.
Beide Staatschefs nahmen im Anschluss an das Gespräch eine gemeinsame Erklärung über den Ausbau der strategischen Partnerschaft an, in der neben der Kooperationserweiterung auch der Sinn der Rückführung der Gebeine von General Hong genannt wird und die Unterstützung für den Friedensprozess auf der koreanischen Halbinsel bekräftigt wird.