Eine Delegation der südkoreanischen Regierung ist heute in die USA aufgebrochen, um mit dem US-Pharmaunternehmen Moderna Diskussionen über eine Normalisierung der Lieferung seines Corona-Impfstoffs zu führen.
Vizegesundheitsminister Kang Do-tae, der die Delegation anführt, sagte vor der Abreise am Flughafen Incheon, dass die Stabilisierung der Versorgung mit dem Impfstoff einschließlich der künftig zu liefernden Dosen diskutiert werde. Über den geänderten Lieferplan werde sie Bedauern äußern.
Die vierköpfige Abordnung flog um 9.30 Uhr in Richtung Boston ab.
Moderna hatte wegen Produktionsproblemen beschlossen, Südkorea diesen Monat weniger als die Hälfte der ursprünglich für August vorgesehenen Impfdosen auszuliefern. Daraufhin verlängerte das Land den zeitlichen Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfung bei den mRNA-Impfstoffen von Moderna und Pfizer von vier auf sechs Wochen.
Moderna soll dieses Jahr insgesamt 40 Millionen Impfdosen an Südkorea liefern. Bisher trafen jedoch lediglich 2,455 Millionen Dosen, knapp über sechs Prozent der vereinbarten Menge, hier ein.