Die südkoreanische Entwicklungshilfeorganisation KOICA baut auf Fidschi ein Solarkraftwerk.
Korea International Cooperation Agency teilte am Mittwoch mit, dass tags zuvor in einer virtuellen Zeremonie ein entsprechender Vertrag mit dem Energieversorger Energy Fiji Limited und dem Bauentwickler Clay Energy unterzeichnet worden sei.
KOICA hatte 2018 beschlossen, sich für den Aufbau von Kapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien in Melanesien engagieren zu wollen. Zu der pazifischen Inselgruppe zählen Fidschi, Vanuatu, die Salomon-Inseln und Papua-Neuguinea.
Die südkoreanische Organisation wird bis zum ersten Halbjahr 2022 drei Millionen Dollar in den Bau des Solarkraftwerks auf der drittgrößten Fidschi-Insel Taveuni stecken.
Der Weltklimarat hatte in seinem jüngsten Bericht gewarnt, dass Inseln im Südpazifik im 21. Jahrhundert im Meer versinken könnten. Grund sei der Anstieg des Meeresspiegels als Folge des Klimawandels.
Mehr als 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Fidschis geht auf fossile Brennstoffe zurück. Der Inselstaat will seinen Treibhausgasausstoß reduzieren und verstärkt auf erneuerbare Energien setzen.