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Internationales

Kundgebung anlässlich 30 Jahre der ersten öffentlichen Aussage ehemaliger Trostfrau in Berlin

Write: 2021-08-09 08:35:44Update: 2021-08-09 13:19:23

Kundgebung anlässlich 30 Jahre der ersten öffentlichen Aussage ehemaliger Trostfrau in Berlin

Photo : YONHAP News

Anlässlich des 30. Jubiläums der ersten öffentlichen Aussage eines Opfers der Sexsklaverei des japanischen Militärs in Kriegszeiten hat in Berlin eine Kundgebung stattgefunden. 

Bei der Veranstaltung am Samstag (Ortszeit) am Widerstandsplatz riefen der Korea Verband, das Wir wollen uns lebend - Netzwerk gegen Femizide und die Alliance of Internationalist Feminists dazu auf, dass das Schweigen weiter gebrochen werden müsse. 

Dieses Jahr jährt es sich zum 30. Mal, dass Kim Hak-soon am 14. August 1991 als Erste unter den Überlebenden der Sexsklaverei der japanischen Armee in der Öffentlichkeit auftrat und über die Erfahrungen als sogenannte Trostfrau berichtete. 

Nachdem Kim Hak-soon all ihren Mut zusammengenommen und in der Öffentlichkeit ausgesagt habe, hätten 238 koreanische Frauen Aussagen gemacht, damit sei das lange Schweigen gebrochen worden, sagte Nguyen Tu von der Aktionsgruppe „Trostfrauen“ des Korea Verbands. Dies habe sich nicht nur in Südkorea, sondern auch auf Nordkorea, Taiwan, China, Indonesien, die Philippinen, Osttimor und die Niederlande verbreitet. 

Die japanische Regierung habe sich jedoch auch 30 Jahre danach weder bei den Opfern aufrichtig entschuldigt noch sie entschädigt. Sie versuche eher die Geschichte der Trostfrauen zu verheimlichen oder Menschen in die Irre führen. Wir müssten die Stimme der Opfer werden und weiterhin das Schweigen brechen, forderte Nguyen. 

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