Internationales
Drohbrief vor Ausstellung von Friedensstatue für Trostfrauen in Japan geschickt
Write: 2021-07-15 15:23:30 / Update: 2021-07-15 16:20:57
Rechtsextremisten in Japan setzen ihre Drohungen fort, um Ausstellungen einer Friedensstatue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee zu verhindern.
Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete am Mittwoch, dass ein Drohbrief am Dienstag der Einrichtung L-Osaka in Osaka zugestellt worden sei, wo die Ausstellung „Non-Freedom of Expression Exhibition Kansai“ vom 16. bis 18. Juli geplant ist. Dabei wird eine Friedensstatue zur Schau gestellt, die die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee symbolisiert.
Laut dem Bericht wird in dem Brief mit einem Versuch der Verhinderung gedroht, sollte die Ausstellung eröffnet werden. Man warne, dass etwas Unerwartetes passieren werde. Dies betreffe die Zerstörung des Ausstellungsraums und Angriffe auf Menschen.
Der Brief trage den Poststempel eines Postamtes in der Präfektur Osaka, hieß es.
Die Polizei ermittelt wegen der Vorwürfe der Drohung mit und Geschäftsbehinderung durch Gewalt. Der Verwalter des Ausstellungsraums sagte, dass eine vorläufige Schließung aber nicht erwogen werde.
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