Präsident Moon Jae-in hat eine Aufstockung der Mittel für die koreanische Initiative für einen New Deal verkündet.
Trotz Corona-Pandemie solle das Volumen bis 2025 von den ursprünglich vorgesehenen 160 Billionen Won auf 220 Billionen Won oder 190 Milliarden Dollar steigen.
Das erklärte Moon am Mittwoch auf einer strategischen Sitzung zum New Deal. Die Unterstützung für herausragende regionale Projekte solle Priorität haben. Auch sollten die Regionen zu einer aktiven Mitwirkung ermutigt werden.
Die Regierung wolle einen zusätzlichen Fonds mit Bürgerbeteiligung in Höhe von 100 Milliarden Won einrichten. Der Öffentlichkeit solle über Fortschritte berichtet werden.
Ursprünglich waren zwei Säulen des New Deal vorgesehen, der Digitale New Deal und der Grüne New Deal. Das Konzept soll laut Moons Erläuterungen nun um eine dritte Säule, den New Deal für die Menschen, erweitert werden. Ziel sei es, für mehr Beschäftigung zu sorgen und soziale Sicherheitsnetze für jeden zu spannen.
Zum Teilbereich Digitales versprach das Staatsoberhaupt, dass 5G-Netzwerke und Künstliche Intelligenz in allen Sektoren miteinander kombiniert würden. Auf dem Gebiet der grünen Energie wolle die Regierung Systeme verbessern, mit denen sich der Ausstoß von Treibhausgasen besser abschätzen lasse. Zudem solle der Übergang zur kohlenstofffreien Wirtschaft beschleunigt werden.
Im Zuge des erweiterten New Deals sollen 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, das wären 600.000 Jobs mehr als nach dem ursprünglichen Plan.