Eine Friedensstatue, die die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee symbolisiert, wird trotz der Verhinderungsversuche rechtsorientierter Gruppen wieder in Japan ausgestellt.
In der Citizen's Gallery Sakae in Nagoya wurde am Dienstag eine Ausstellung eröffnet, bei der eine Friedensstatue zur Schau gestellt wird. Das Werk stammt vom koreanischen Künstlerpaar Kim Seo-kyung und Kim Eun-sung.
Es stellt die erste Ausstellung einer Friedensstatue des Paares in Japan seit der Ausstellung „After ‘Freedom of Expression?’“ im Rahmen der Aichi Triennale von August bis Oktober 2019 dar.
Dabei werden auch Fotos von Opfern der Sexsklaverei des japanischen Militärs während des Zweiten Weltkriegs zur Schau gestellt. Fotograf Ahn Se-hong nahm Bilder von früheren Trostfrauen aus Korea auf, die nach China verschleppt worden waren und auch nach Kriegsende nicht heimkehren konnten. Auch mehrere andere Opfer in verschiedenen asiatischen Ländern wurden abgelichtet.
Die Stadtverwaltung und die Polizei verschärften die Wachsamkeit angesichts Protesten, mit denen die Zurücknahme der Genehmigung für die Nutzung der Einrichtung verlangt wird.