Vizeaußenminister Choi Jong-moon hat bei einer multilateralen Sitzung zur nuklearen Abrüstung um internationale Unterstützung für die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel gebeten.
Wie das Außenministerium am Dienstag mitteilte, habe Choi am vierten Treffen der Stockholm-Initiative zur nuklearen Abrüstung am Montag per Videoschaltung teilgenommen.
Er betonte, dass die internationale Gemeinschaft für die Schaffung einer atomwaffenfreien Welt das nukleare Abrüstungs- und Nichtverbreitungssystem mit dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) im Zentrum weiter verstärken müsse. Die Bemühungen der Stockholm-Initiative um die nukleare Abrüstung in der Welt müssten fortgesetzt werden.
In Bezug auf die nordkoreanische Nuklearproblematik erläuterte Choi die Bemühungen der südkoreanischen Regierung im Rahmen des Friedensprozesses auf der koreanischen Halbinsel, um deren vollständige Denuklearisierung und die Schaffung eines dauerhaften Friedens zu verwirklichen. Er bat um eine ständige Unterstützung der Weltgemeinschaft hierfür.
Das Treffen diente dazu, vor der Anfang nächsten Jahres geplanten Überprüfungskonferenz des NPT anlässlich des 50. Jubiläums dessen Inkrafttretens über Maßnahmen für die Förderung der nuklearen Abrüstung und die Stärkung des NPT-Systems zu diskutieren.
Die Stockholm-Initiative ist eine Gruppe aus 16 Nicht-Atommächten, die nach einer gemeinsamen Position hinsichtlich der nuklearen Abrüstung suchen. Zu den Teilnehmerländern zählen unter anderem Südkorea, Japan, Deutschland, Kanada und Indonesien.