Südkorea und China haben laut chinesischen Staatsmedien vor den Vereinten Nationen die Frage der Trostfrauen des japanischen Militärs während des Zweiten Weltkriegs zur Sprache gebracht.
Laut der Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag zeigten die Vertreter beider Länder bei der 47. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats am Montag (Ortszeit) Interesse für die Angelegenheit.
Der südkoreanische Vertreter sagte, dass Südkorea die Wiederherstellung der Ehre und Würde der ehemaligen Sexsklavinnen der japanischen Armee weiterhin befürwortet und unterstützt habe. Man habe sich bemüht, damit die traurige Erfahrung eine historische Lehre für die Menschheit werden könne.
Er betonte, es stelle eine sekundäre Schädigung dar, die Opfer zu entehren und die Täter von gesetzlichen Sanktionen zu befreien. Die Problemlösung müsse mit Opfern oder Überlebenden im Zentrum erfolgen.
Laut chinesischen Medien übte der chinesische Vertreter eine schärfere Kritik an Japan.
Jiang Duan, Gesandter der chinesischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf, erwähnte massive Vergewaltigungen im chinesischen Nanjing und die Trostfrauenfrage in einzelnen Ländern während des Zweiten Weltkriegs. Für diese historischen Fakten gebe es eindeutige Beweise und sie könnten nicht geleugnet werden, betonte er.