Präsident Moon Jae-in hat an einem Gipfel mit dem Zentralamerikanischen Integrationssystem (SICA), einer zwischenstaatlichen Organisation von acht zentralamerikanischen Staaten, virtuell teilgenommen.
Moons Teilnahme erfolgte auf Einladung von Präsident Carlos Alvarado Quesada von Costa Rica, das derzeit den Vorsitz des SICA innehat. Das war der erste multilaterale Gipfel mit lateinamerikanischen Staaten seit dem Amtsantritt der Moon-Regierung.
Moon und seine Kollegen waren damit einverstanden, dass die Kooperation zwischen beiden Seiten für eine umweltfreundliche und digitale Wende von Bedeutung sei, um eine wirtschaftliche Erholung durch eine baldige Überwindung der Corona-Pandemie und ein nachhaltiges Wachstum in der Zukunft zu verwirklichen.
Moon betonte die Notwendigkeit einer Erweiterung des Personenaustauschs. Er verkündete den Willen, durch das Streben nach einer Neueinrichtung eines Kooperationsfonds zwischen Südkorea und dem SICA und den Ausbau der bilateralen öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit zur Stabilisierung der Wirtschaft und Gesellschaft der SICA-Region beizutragen.
Moon und die Staats- oder Regierungschefs der SICA-Länder nahmen eine gemeinsame Erklärung an, die die Erweiterung der Kooperation und die Unterstützung für den Friedensprozess auf der koreanischen Halbinsel vorsieht.
Das SICA ist eine Organisation von acht zentralamerikanischen Staaten, einschließlich der Dominikanischen Republik und El Salvadors, für eine politische, soziale und kulturelle Integration sowie die Entwicklung der Region.