Südkorea und Frankreich wollen für die Wiederbelebung von globalen Lieferketten zusammenarbeiten.
Auch im digitalen Handel wollten beide Staaten angesichts der Corona-Pandemie künftig enger kooperieren.
Das teilte das Ministerium für Handel, Industrie und Energie nach dem Treffen zwischen Handelsministerin Yoo Myung-hee und ihrem Amtskollegen Franck Riester am Mittwoch in Paris mit.
Darüber hinaus sei eine engere Zusammenarbeit auf den Gebieten 5G-Netzwerke, Cloud Computing und Künstliche Intelligenz vereinbart worden, um den Anforderung eines sich verändernden globalen Geschäftsumfelds besser gerecht werden zu können.
Es sei ein Konsens erzielt worden, dass eine Wiederbelebung globaler Lieferketten wichtig sei, hieß es der Mitteilung des Ministeriums. Dementsprechend würden gemeinsame Projekte in Schlüsselbereichen wie Wasserstoffenergie, Chips und Materialien angestoßen.
Am Rande ihres dreitägigen Besuchs in Frankreich hat Südkoreas Handelsministerin auch den neuen Chef der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Mathias Cormann, getroffen. Sie reichte außerdem beim Büro für internationale Ausstellungen (BIE) in Paris Südkoreas Bewerbung für die Weltausstellung 2030 ein.