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Internationales

Parlament in US-Stadt Aurora stimmt gegen Friedensstatue zum Gedenken an Trostfrauen

Write: 2021-06-17 10:16:36Update: 2021-06-17 11:51:00

In einer US-Stadt ist der Versuch einer Bürgerorganisation, eine Friedensstatue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee in Kriegszeiten aufzustellen, misslungen. 

Eine Petition der im US-Bundesstaat Colorado ansässigen Organisation „So Nyeo Sang Memorial Foundation“ für die Aufstellung der Statue vor dem Rathaus sei jüngst im Stadtparlament von Aurora abgelehnt worden, berichteten die Nachrichtenagentur AP und die koreanischsprachige Zeitung „Colorado Times“. 

Wie verlautete, habe die Stadtverwaltung dem Stadtparlament die Position mitgeteilt, dass eine Friedensstatue einen nicht beigelegten Konflikt zwischen Korea und Japan symbolisiere. Es sei angesichts verschiedener Reaktionen wie feindselige Demonstrationen und Hass gegen Asiatischstämmige nicht angebracht, die Statue auf einem Gelände in städtischem Besitz zu haben. 

Bürgermeister Mike Coffman sagte jedoch laut Berichten, es habe zweifellos im Zweiten Weltkrieg schwere Gräueltaten gegeben und Frauen hätten unter Zwang für japanische Soldaten arbeiten müssen. Die Stiftung sollte sich nach einem anderen Ort für die Friedensstatue, beispielsweise ein Privatgrundstück, umschauen. 

„Colorado Times“ berichtete, dass die japanische Regierung laut Informationen seit Anfang Juni die Regierung und Abgeordneten der Stadt Aurora stark unter Druck gesetzt habe, um die Aufstellung der Statue zu verhindern. Sie habe die Friedensstatue als Konfliktgegenstand zwischen Korea und Japan bezeichnet und immer wieder verlangt, die Angelegenheit von der Tagesordnung zu streichen, hieß es.

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