Südkorea und Österreich haben sich darauf geeinigt, eine strategische Partnerschaft einzugehen.
Die Vereinbarung trafen Präsident Moon Jae-in und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz bei ihrem Gespräch am Montag (Ortszeit) in Wien. Moon und Kurz stellten fest, dass beide Staaten in den letzten 129 Jahren auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und gemeinsamer Werte ihre freundschaftlichen und kooperativen Beziehungen stets weiterentwickelt hätten.
Südkorea ist nach der Schweiz das zweite Land, mit dem Österreich eine strategische Partnerschaft eingegangen ist. Beide Länder feiern im kommenden Jahr das 130. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Korea und Österreich hatten 1892 mit dem Abschluss eines Freundschafts- und Handelsvertrags diplomatische Beziehungen aufgenommen.
Moon und Kurz verständigten sich darauf, mit der Einschätzung, dass beide Länder zukunftsorientierte Kooperationspartner sind, die Kooperationsbeziehungen in verschiedenen Bereichen, darunter Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie sowie Kultur und Kunst, auf ein höheres Niveau zu heben.
Auch wurde vereinbart, durch Synergieeffekte der südkoreanischen Politik für den grünen New Deal und des österreichischen Ziels der Klimaneutralität im Jahr 2040 die Zusammenarbeit bei der Reaktion auf den Klimawandel sowie in umweltfreundlichen Industrien, einschließlich Elektroautos, zu verstärken.
Im Anschluss an das Gespräch unterzeichneten beide Seiten in Anwesenheit von Moon und Kurz ein Protokoll zur Änderung ihres Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung.