Staatspräsident Moon Jae-in ist in Wien mit dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen zusammengekommen.
Wie aus Wien verlautete, hätten sich Moon und Van der Bellen darauf verständigt, dass Südkorea und Österreich die besten Partner in der Zeit der vierten industriellen Revolution seien. Österreich verfüge über hochmoderne Wissenschaftstechnologie und Südkorea über hervorragende Fähigkeiten bei der Industrialisierung und Kommerzialisierung von Technologien.
Moon äußerte seine Einschätzung, dass trotz der Corona-Pandemie das bilaterale Handelsvolumen zu einem weiteren Wachstum tendiere und schlug vor, sich weiterhin um einen für beide Seiten vorteilhaften Handel zu bemühen.
Zudem erläuterte er die Bemühungen der Seouler Regierung um eine Verankerung des Friedens auf der koreanischen Halbinsel.
Bundespräsident Van der Bellen habe bestätigt, dass Österreich Südkorea in dieser Angelegenheit unverändert und kontinuierlich unterstützen werde, hieß es.
Darüber hinaus wollten beide Länder zur Verwirklichung der CO2-Neutralität eng zusammenarbeiten, hieß es weiter.
Nach dem Gespräch zwischen Moon und Van der Bellen wurde ein bilaterales Kulturabkommen unterzeichnet, das eine institutionalisierte Grundlage für den künftigen Kulturaustausch bieten soll.
Moon besucht Österreich als erster südkoreanischer Präsident seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Korea und Österreich im Jahr 1892.
Am Dienstag beendet das südkoreanische Staatsoberhaupt seinen dreitägigen Aufenthalt in Österreich und reist zur letzten Station seiner Europa-Reise nach Spanien weiter.